[Lyrik | Gedichte]GehzeitenMeine Füße schlafen im Mohn, es wird spät, der Boden bricht auf. Mich blinzelt das Auge einer Blindschleiche an. Die Nacht kriecht wie Lava, Du krönst Deinen Mund und spinnst mein Herz zu Gold. In meinen Armen - streichelt das Feld. Der Morgen läuft kalt, mit arktischen Augen flehe ich Dich an und kose Deine harte Haut. Der Tag steht über dem Feld wie eine Vogelscheuche. Du windest Dich fort - aber sie, sie geht wie ein Gott.
Gedicht ©
Alessandra Mancinelli 26.06.2010
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