[Lyrik | Gedichte]Unsere RabenLass den Raben deiner Nacht fliehen, ich werde ihm das heimliche Fenster öffnen, dass er sich auf das blaue Tischchen setzen und das gestrige Brot von meinem Teller picken kann. Er wird mit sattem Bauch träge werden, von meinen zarten Händen behöhlt wird er einschlafen. Endlich kann ich ihm eine traurige Feder stehlen und sie heimlich unter meinem Kopfkissen legen. Morgen früh öffne ich das kleine Fenster und lasse den Raben meines Tags fliehen.
Gedicht ©
Alessandra Mancinelli 24.01.2002
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